Nachhaltigkeit

Wir arbeiten seit jeher intensiv am Waldumbau von reinen Kiefernbeständen – sprich ihre Ergänzung durch Laubholz und andere Nadelhölzer. Immer mehr in den Vordergrund rücken dabei die Anforderungen des fortschreitenden Klimawandels. Denn gerade das südliche Brandenburg ist zunehmend von Dürren und Hitzewellen betroffen.

Zwar ist die Kiefer als Baumart gut gerüstet gegenüber den durch den Klimawandel entstehenden Anforderungen. Dies gilt aber nicht, wenn sie auf großen Flächen in Monokultur angebaut ist. Dann sind gerade diese Bestände einer zunehmenden Gefahr von Insektenkalamitäten und einer hohen Waldbrandgefahr ausgesetzt.

Was raten wir unseren Waldbesitzern? – Wir empfehlen in Kiefernflächen andere standortgeeignete Baumarten einzubringen, dabei aber die künftige Bewirtschaftung nicht aus den Augen zu verlieren.

Vielfalt und Wirtschaftlichkeit sollen gemeinsam dadurch erreicht werden, dass je Fläche 2 oder 3 zusätzliche, aber jeweils unterschiedliche Baumarten eingebracht werden. Nachhaltigkeit heißt für uns, Vielfalt und Bewirtschaftung miteinander zu verbinden.     

 

Zur Bedeutung der Bewirtschaftung für die CO2-Bindung und gegen das Waldbrandrisiko siehe auch folgende beiden Links:

https://www.fr.de/wissen/alte-waelder-koennen-zum-klimarisiko-werden-91591745.html

https://www.fr.de/rhein-main/landespolitik/waldexperte-warnt-totholz-brennt-wie-zunder-91728560.html